Unser Bus
12 Meter XXL Wohnmobil
Unser Iveco Crossway – vom Überlandbus zum Zuhause auf Rädern
Wir sind Nadine und Florian mit unseren Kindern Leevi und Lenya – und wir bauen unseren Iveco Crossway zu einem gemütlichen, funktionalen und familienfreundlichen Wohnmobil um.
Der Bus, der bis vor kurzem mal tagtäglich Menschen zur Arbeit oder Schule gebracht hat, wird jetzt zu unserem ganz persönlichen Zuhause auf vier Rädern.
Abmessungen – unsere Spielwiese auf Rädern
Unser Crossway ist 12 Meter lang, 2,55 Meter breit und etwa 3,55 Meter hoch. Das ergibt eine Wohnfläche von fast 30 Quadratmetern – also mehr als genug Raum für uns vier.
Unser Plan: Aus der Fahrzeuglänge machen wir eine klare Aufteilung: Vorne ein großer Familienbereich mit Sitzecke und Küche, in der Mitte ein Kinderbereich mit Etagenbett für Leevi und Lenya, hinten unser Schlafzimmer und ein kleines Bad mit Dusche.
Sitz- und Stehplätze – werden zu Wohn- und Schlafzonen
Ursprünglich hatte unser Bus über 50 Sitzplätze. Die haben wir fast alle ausgebaut – ein paar gut erhaltene Sitze behalten wir aber. Zum Beispiel die vordere Reihe die jetzt Teil der Sitzecke im Wohnbereich werden.
Unser Plan: Einen alten Doppelsitz bauen wir so um, dass er als Bank an unserem Esstisch dient – mit Gurt, falls wir jemanden mitnehmen wollen. Die Haltestangen werden teils entfernt und der offene Raum hilft uns beim flexiblen Möbelbau und schaffen ein luftiges Raumgefühl.
Kofferraumvolumen – unser Keller unter dem Boden
Da unser Crossway ein Hochbodenmodell ist, hat er richtig viel Stauraum unter dem Boden – bis zu 7 m³! Das ist der Wahnsinn, wenn man bedenkt, wie wenig Stauraum man sonst in einem Camper hat.
Unser Plan: Wir nutzen den Stauraum als Technikbereich (für Wassertanks, Elektrik, Batterien), aber auch für sperriges Zeug wie Campingmöbel, Werkzeug oder Spielsachen für draußen.
Achslasten und Anhängelast – mehr als genug für unser Projekt
Die Vorderachse darf bis zu 7,5 Tonnen tragen, die Hinterachse bis zu 12 Tonnen – das gibt uns eine Menge Spielraum beim Ausbau. Und mit einer möglichen Anhängelast von bis zu 3,5 Tonnen könnten wir theoretisch sogar noch einen kleinen Anhänger oder Bootsanhänger mitnehmen.
Unser Plan: Vielleicht kommt später mal ein Anhänger dazu – zum Beispiel als Werkstatt oder zusätzlicher Stauraum auf Reisen. Erstmal reicht uns der Stauraum im Bus aber völlig aus.
Innenraumgestaltung – vom Linienbus zum Wohnzimmer
Der Innenraum war ursprünglich auf Funktion ausgelegt – harte Sitze, robuste Böden, einfache Materialien. Jetzt wird er zu einem warmen, gemütlichen Ort.
Unser Plan: Der Boden bleibt wegen der leichten Pflege so wie er ist, reicht für ein wohnliches Gefühl wenn man den mal ordentlich schrubbt. Die Wände isolieren wir wo notwendig, Oberschränke über der Küche waren geplant – aber wegen der schönen Sicht mit den großen Fenstern lassen wir die lieber weg, Regale im Kinderbereich, eine vollwertige 120×80 Dusche mit heissem und kaltem Wasser, aber vor allem mit Druck wie man es von Zuhause kennt! – alles entsteht Stück für Stück.
Türen – zwei Eingänge, neue Nutzung
Unser Crossway hat zwei pneumatische Türen – eine vorne beim Fahrer und eine zweite in der Mitte. Wir behalten beide Türen, weil sie uns im Alltag mit Kindern und auf Reisen viel Flexibilität bieten.
Unser Plan: Beide Einstiege werden zum Teil neu gestaltet. Die Trittstufen bleiben erhalten, werden neu ausgelegt, damit sie wohnlicher wirken und keine Kältebrücken entstehen. Beim hinteren Einstieg entsteht ein kompakter, funktionaler Schuhschrank, der auch Platz für nasse Schuhe, Stiefel oder Hundeleinen bietet. – er bleibt ein Zugang von außen, aber mit cleverer Stauraum- oder Garderobenlösung daneben.
Damit die pneumatischen Türen weiterhin zuverlässig funktionieren, bauen wir einen kleinen Kompressor ein, der den Luftdruck im System konstant hält – so können wir die Türen auch im Stand jederzeit öffnen und schließen. Das ist nicht nur praktisch, sondern macht auch noch richtig Spaß – Busfeeling inklusive!











